Hintergrund
Ertrinken ist die zweithäufigste Unfall-Todesursache bei Kindern in der Schweiz. Wesentlich zahlreicher noch sind Fälle von Beinahe-Ertrinken, welche gravierende Langzeitschäden hinterlassen können. Die alarmierende Anzahl von Badeunfällen jeden Sommer zeigt die Notwendigkeit einer Kampagne, welche die Kinder und ihr Umfeld darüber aufklärt, wie sie sich gefahrlos im und am Wasser aufhalten können.
Sicherheitsbewusstsein erhöhen
Die SLRG hat daher ein langfristiges Präventionsprojekt mit dem Namen „Das Wasser und ich“ lanciert. Dieses soll Kinder bereits im Vorschulalter (ca. 4-7 jährig) mit dem richtigen Verhalten rund ums Wasser vertraut machen, um auf diese Weise das Risiko von gefährlichen Badeunfällen zu minimieren und das Sicherheitsbewusstsein der Kinder - und damit ihre Sicherheit - massgeblich zu erhöhen.
Wissen stufengerecht vermitteln
Kern des Projekts ist die Durchführung altersgerechter, nachhaltig wirkender Einsätze in Kindergärten und Horten. Ein Wassertröpfli namens Pico als Identifikationsfigur führt die Kinder durch das interaktive Programm, das sich auf Begleitmaterial wie Malbüchlein, Kleber etc. stützt. Ähnlich wie bei der Verkehrsschulung lernen die Kinder durch den Besuch einer speziell ausgebildeten Rettungsschwimmerin / eines Rettungsschwimmers das richtige Verhalten ums Wasser kennen. Dadurch erfahren nicht nur die Kinder selbst, sondern auch ihre Betreuungspersonen (Kindergärtner/innen, Hortbetreuer/innen etc.) den richtigen und respektvollen Umgang mit Gewässern und können so die Gefahren mit dem schönen Element Wasser vermeiden. Durch die Abgabe von Begleitmaterial an die Eltern wird auch das private Umfeld der Kinder sensibilisiert und dadurch die Breitenwirkung des Projektes vergrössert.


