11.05.2006 Medienmitteilung
"Das Wasser und ich " - eine Präventionskampagne in Kindergärten
Prisca Wolfensberger
Ertrinken ist die zweithäufigste Todesursache bei Unfällen von Kindern im Vorschulalter. Oft bleiben Kinder, die bei Wasserunfällen gerettet werden, ein Leben lang massiv geschädigt. Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG hat deshalb heute nach einer einjährigen Entwicklungsphase ein zukunftsweisendes Projekt zur Verhütung von Unfällen lanciert. Ausgebildete Botschafter und Botschafterinnen besuchen Kindergärten und machen Kinder mit den Risiken im und am Wasser spielerisch vertraut. Sie unterstützen die Freude am Element Wasser und fördern das Interesse der Kinder am Schwimmen bereits im Vorschulalter.
Wasser zieht Kinder magisch an. Doch sind sich Kinder im Vorschulalter aber oft auch ihre Betreuungspersonen nicht bewusst, welche Gefahren das Spiel im und am Wasser mit sich bringt. So sterben jährlich in der Schweiz im Durchschnitt 12 Kinder durch Ertrinken. Ertrinken ist damit die zweithäufigste Unfalltodesursache bei Kindern im Vorschulalter. Ebenso tragisch sind oft die Folgen nach Unfällen bei denen die Kinder gerettet werden konnten. Eindrückliche Zahlen präsentierte an der Medienkonferenz Professor Johannes Mayr, Chefarzt der Kinderchirurgie beider Basel. «Auf jeden tödlichen Ertrinkungsfall kommen vier stationäre Fälle mit meist schweren, geistigen Behinderungen.» Professor Mayr hat auch festgestellt, dass 90 Prozent der Kinder im Moment des Ertrinkungsunfalls unbeaufsichtigt waren.
Mit dem Kindergartenprojekt «Das Wasser und ich» will die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG diesen Kinderschicksalen aktiv begegnen. Nach einer einjährigen Entwicklung dieses Projekts konnten bei Einsätzen in Kindergärten die Inhalte erprobt werden. Erste ausgebildete Botschafterinnen und Botschafter stehen nun zur Verfügung, um in Kindergärten spielerisch die Risiken beim Spiel im und am Wasser zu vermitteln aber auch bei Kindern die Freude am Schwimmen zu fördern. Bewusst wendet sich die SLRG mit dieser Präventionskampagne an Kindern im Vorschulalter. Dazu die Projektleiterin Anita Moser: «Kinder in diesem Alter sind besonders wissbegierig, und sie sind stolz das Gelernte weiter zu geben. So erfahren Geschwister und Eltern etwas über die Sicherheit am Wasser.»
Damit die Kinder die bewusst positiv formulierten Wasserbotschaften mit Freude aufnehmen und sich lange daran erinnern können, führt die kindgerechte Figur «Pico» durch die Lektion. Mit Malen und Kleben nehmen die Kleinen die Botschaften spielerisch auf. Damit auch die Eltern zusätzlich informiert werden, nehmen die Kinder eine entsprechende Broschüre nach Hause. Das Interesse an den Lektionen ist gross und die Kinder gehen begeistert mit, dies hat bereits die Pilotphase gezeigt.
Weitere Auskünfte:
- Anita Moser, Projektleiterin, Telefon 052 235 32 02
- Prisca Wolfensberger, Mediensprecherin SLRG, Tel. 079 680 20 38
- www.das-wasser-und-ich.ch, www.slrg.ch
"Das Wasser und ich " - eine Präventionskampagne in Kindergärten
Prisca Wolfensberger
Ertrinken ist die zweithäufigste Todesursache bei Unfällen von Kindern im Vorschulalter. Oft bleiben Kinder, die bei Wasserunfällen gerettet werden, ein Leben lang massiv geschädigt. Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG hat deshalb heute nach einer einjährigen Entwicklungsphase ein zukunftsweisendes Projekt zur Verhütung von Unfällen lanciert. Ausgebildete Botschafter und Botschafterinnen besuchen Kindergärten und machen Kinder mit den Risiken im und am Wasser spielerisch vertraut. Sie unterstützen die Freude am Element Wasser und fördern das Interesse der Kinder am Schwimmen bereits im Vorschulalter.
Wasser zieht Kinder magisch an. Doch sind sich Kinder im Vorschulalter aber oft auch ihre Betreuungspersonen nicht bewusst, welche Gefahren das Spiel im und am Wasser mit sich bringt. So sterben jährlich in der Schweiz im Durchschnitt 12 Kinder durch Ertrinken. Ertrinken ist damit die zweithäufigste Unfalltodesursache bei Kindern im Vorschulalter. Ebenso tragisch sind oft die Folgen nach Unfällen bei denen die Kinder gerettet werden konnten. Eindrückliche Zahlen präsentierte an der Medienkonferenz Professor Johannes Mayr, Chefarzt der Kinderchirurgie beider Basel. «Auf jeden tödlichen Ertrinkungsfall kommen vier stationäre Fälle mit meist schweren, geistigen Behinderungen.» Professor Mayr hat auch festgestellt, dass 90 Prozent der Kinder im Moment des Ertrinkungsunfalls unbeaufsichtigt waren.
Mit dem Kindergartenprojekt «Das Wasser und ich» will die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG diesen Kinderschicksalen aktiv begegnen. Nach einer einjährigen Entwicklung dieses Projekts konnten bei Einsätzen in Kindergärten die Inhalte erprobt werden. Erste ausgebildete Botschafterinnen und Botschafter stehen nun zur Verfügung, um in Kindergärten spielerisch die Risiken beim Spiel im und am Wasser zu vermitteln aber auch bei Kindern die Freude am Schwimmen zu fördern. Bewusst wendet sich die SLRG mit dieser Präventionskampagne an Kindern im Vorschulalter. Dazu die Projektleiterin Anita Moser: «Kinder in diesem Alter sind besonders wissbegierig, und sie sind stolz das Gelernte weiter zu geben. So erfahren Geschwister und Eltern etwas über die Sicherheit am Wasser.»
Damit die Kinder die bewusst positiv formulierten Wasserbotschaften mit Freude aufnehmen und sich lange daran erinnern können, führt die kindgerechte Figur «Pico» durch die Lektion. Mit Malen und Kleben nehmen die Kleinen die Botschaften spielerisch auf. Damit auch die Eltern zusätzlich informiert werden, nehmen die Kinder eine entsprechende Broschüre nach Hause. Das Interesse an den Lektionen ist gross und die Kinder gehen begeistert mit, dies hat bereits die Pilotphase gezeigt.
Weitere Auskünfte:
- Anita Moser, Projektleiterin, Telefon 052 235 32 02
- Prisca Wolfensberger, Mediensprecherin SLRG, Tel. 079 680 20 38
- www.das-wasser-und-ich.ch, www.slrg.ch


