09.09.2005 SLRG-Bulletin 4/2005
Das Wasser und ich - mehr Sicherheit für Kinder am und im Wasser
Anita Moser
Der Kindergartentag der SLRG hat seinen neuen Namen gefunden. Der Name ist nur einer von unzähligen Puzzlesteinen beim Erarbeiten eines neuen Produktes. Wir haben die Meilensteine gesetzt für die Einführung. Ausserdem wurden die Kernaussagen, die wir den Kindern vermitteln wollen, diskutiert und festgelegt. Unsere bewährten Baderegeln werden in den Unterlagen auch Platz haben, für die Kinder im Vorschulalter sind diese allerdings nur teilweise schon gültig, andere Aussagen dafür immens wichtig. Die Definition der Inhalte ist auch wichtig auf der Stufe der Ausbildung der Personen, die danach in den Kindergärten das Wissen vermitteln. Wie soll die Identifikationsfigur nun ganz genau aussehen? Was soll alles mündlich vermittelt werden? Was geben wir ab an Dokumenten und Materialien? Welche Form sollen diese haben? Mit welchen Fragen werden die Kindergartenbetreuer allenfalls herausgefordert werden? Wie können wir die Kinder dabei unterstützen, wenn sie ihr neues Wissen auch den Eltern vermitteln wollen? Wie gehen wir mit der Vielsprachigkeit, nicht nur der Landessprachen, um, wenn wir auch die Eltern erreichen wollen? Welche bestehenden Netzwerke und Strukturen können wir einsetzen, um unsere Präventionsziele zu erreichen? Etc. etc. ... Fragen sind wichtig, sie zeigen uns, welche Antworten wir brauchen. Viele haben wir schon gefunden, andere stehen noch an. Die Beantwortung jeder Frage macht uns Freude, denn sie bringt uns ein Stück weiter auf unserem Weg.
Eine ganz wichtige Frage ist auch, wie finanzieren wir das alles? Vor allem weil es ja nicht nur um einmalige Kosten zur Einführung geht. Der Nutzen liegt in der Langfristigkeit. Nicht nur ein einziger Jahrgang von Kindern soll die Grundzüge des sicheren Verhaltens am und im Wasser kennen lernen. Die Kinder der jetzigen Kindergartenkinder sollen dereinst heimkommen und davon erzählen, was sie über das sichere Verhalten am und im Wasser gelernt haben und dann bei den Eltern einen Erinnerungseffekt auslösen. Hohe Ziele? Vielleicht. Aber auf jeden Fall erreichbar! Zurück zur Finanzierung: Zur Einführung des Kindergartentages suchen wir die Mittel z.B. bei Stiftungen, denen die Sicherheit der Kinder wichtig ist, dann aber auch bei Sponsoren, die mit uns zusammen die Herstellung von Unterlagen tragen. Auch Gönner sind wichtig, damit wir die Kindergartentage durchführen können. Damit diese Informationstage langfristig getragen werden, werden Projektpatenschaften angeboten. Wir werden auch die Zusammenarbeit mit unseren Sektionen suchen. Wir können uns zum Beispiel vorstellen, dass so genannte Sponsorenschwimmen veranstaltet werden zugunsten des Kindergartentages. Warum nicht bei einem Millionenmeter-Schwimmen? Dieses hat ja den Zweck, den Breitensport Schwimmen zu fördern. Was liegt näher, als gleichzeitig auch die Sicherheit der Kinder, die dabei noch nicht mitmachen können, zu fördern? Ich bin überzeugt, dass bei der Kreativität in unseren Sektionen noch viele andere Ideen auftauchen werden.
Bis im nächsten Sommer werden wir Pilotbesuche in Kindergärten machen. Diese Besuche werden wir auswerten und in die Unterlagen und Abläufe einfliessen lassen. Personen, die daran interessiert sind, in dieser Phase mitzumachen, können sich gerne melden. Personen, die konkrete Anregungen haben, sollen diese doch bitte mitteilen. Wir werden prüfen, ob sich der Vorschlag integrieren lässt. Personen, die interessiert sind, jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt mitzuarbeiten, sollen sich bitte ebenfalls an mich wenden.
Anita Moser, Projektleiterin,
Mitglied Zentralvorstand
Das Wasser und ich - mehr Sicherheit für Kinder am und im Wasser
Anita Moser
Der Kindergartentag der SLRG hat seinen neuen Namen gefunden. Der Name ist nur einer von unzähligen Puzzlesteinen beim Erarbeiten eines neuen Produktes. Wir haben die Meilensteine gesetzt für die Einführung. Ausserdem wurden die Kernaussagen, die wir den Kindern vermitteln wollen, diskutiert und festgelegt. Unsere bewährten Baderegeln werden in den Unterlagen auch Platz haben, für die Kinder im Vorschulalter sind diese allerdings nur teilweise schon gültig, andere Aussagen dafür immens wichtig. Die Definition der Inhalte ist auch wichtig auf der Stufe der Ausbildung der Personen, die danach in den Kindergärten das Wissen vermitteln. Wie soll die Identifikationsfigur nun ganz genau aussehen? Was soll alles mündlich vermittelt werden? Was geben wir ab an Dokumenten und Materialien? Welche Form sollen diese haben? Mit welchen Fragen werden die Kindergartenbetreuer allenfalls herausgefordert werden? Wie können wir die Kinder dabei unterstützen, wenn sie ihr neues Wissen auch den Eltern vermitteln wollen? Wie gehen wir mit der Vielsprachigkeit, nicht nur der Landessprachen, um, wenn wir auch die Eltern erreichen wollen? Welche bestehenden Netzwerke und Strukturen können wir einsetzen, um unsere Präventionsziele zu erreichen? Etc. etc. ... Fragen sind wichtig, sie zeigen uns, welche Antworten wir brauchen. Viele haben wir schon gefunden, andere stehen noch an. Die Beantwortung jeder Frage macht uns Freude, denn sie bringt uns ein Stück weiter auf unserem Weg.
Eine ganz wichtige Frage ist auch, wie finanzieren wir das alles? Vor allem weil es ja nicht nur um einmalige Kosten zur Einführung geht. Der Nutzen liegt in der Langfristigkeit. Nicht nur ein einziger Jahrgang von Kindern soll die Grundzüge des sicheren Verhaltens am und im Wasser kennen lernen. Die Kinder der jetzigen Kindergartenkinder sollen dereinst heimkommen und davon erzählen, was sie über das sichere Verhalten am und im Wasser gelernt haben und dann bei den Eltern einen Erinnerungseffekt auslösen. Hohe Ziele? Vielleicht. Aber auf jeden Fall erreichbar! Zurück zur Finanzierung: Zur Einführung des Kindergartentages suchen wir die Mittel z.B. bei Stiftungen, denen die Sicherheit der Kinder wichtig ist, dann aber auch bei Sponsoren, die mit uns zusammen die Herstellung von Unterlagen tragen. Auch Gönner sind wichtig, damit wir die Kindergartentage durchführen können. Damit diese Informationstage langfristig getragen werden, werden Projektpatenschaften angeboten. Wir werden auch die Zusammenarbeit mit unseren Sektionen suchen. Wir können uns zum Beispiel vorstellen, dass so genannte Sponsorenschwimmen veranstaltet werden zugunsten des Kindergartentages. Warum nicht bei einem Millionenmeter-Schwimmen? Dieses hat ja den Zweck, den Breitensport Schwimmen zu fördern. Was liegt näher, als gleichzeitig auch die Sicherheit der Kinder, die dabei noch nicht mitmachen können, zu fördern? Ich bin überzeugt, dass bei der Kreativität in unseren Sektionen noch viele andere Ideen auftauchen werden.
Bis im nächsten Sommer werden wir Pilotbesuche in Kindergärten machen. Diese Besuche werden wir auswerten und in die Unterlagen und Abläufe einfliessen lassen. Personen, die daran interessiert sind, in dieser Phase mitzumachen, können sich gerne melden. Personen, die konkrete Anregungen haben, sollen diese doch bitte mitteilen. Wir werden prüfen, ob sich der Vorschlag integrieren lässt. Personen, die interessiert sind, jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt mitzuarbeiten, sollen sich bitte ebenfalls an mich wenden.
Anita Moser, Projektleiterin,
Mitglied Zentralvorstand


